Stromverbrauch senken: Prozessor und Grafikkarte clever optimieren

Mit nur wenigen Handgriffen läuft Ihre Hardware effizienter. Wer den Stromverbrauch senkt, büßt bei High-End-CPUs und -GPUs kaum Performance ein.

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(Bild: Olivier Le Moal/Shutterstock.com)

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Leise und sparsam, aber möglichst viel Performance, so wünscht man sich Prozessor und Grafikkarte. Doch die Hersteller setzen die Prioritäten häufig anders, insbesondere bei High-End-Hardware. Um die Konkurrenz zu übertrumpfen, gehen sie für die absolute Leistungsspitze deutlich über den optimalen Punkt der eigenen Architektur hinaus – obwohl gerade die schnellsten Chips enorme Reserven haben.

Genau diese Reserven können Sie nutzen, um Energie zu sparen, ohne auf Performance verzichten zu müssten. Das vom Hersteller gesetzte Energielevel lässt sich nämlich oft problemlos ändern. Vorbei sind die Zeiten, in denen man von Hand Spannungswerte und Taktraten setzen musste. Wer Energie sparen will, muss CPU und GPU mittlerweile nur noch die gewünschte Grenzen mitteilen, der Rest erledigt die interne Logik. Mühsames Austesten von Grenzsituationen ist nicht notwendig.

Unterschiede gibt es in der Praxis aber durchaus: AMD, Intel und Nvidia bieten alle auf ihre Art das Prinzip des Powerlevels, einer Vorgabe zur maximalen Energieaufnahme des Gesamtpakets in Watt. Doch manchmal lässt sich der Maximalverbrauch nur grob auf ein bestimmtes Level einschränken, manchmal völlig frei wählen, bei anderen die Zeitdauer für den Maximalverbrauch wählen und manche benötigen Tools von Dritten dafür.