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Technik für den Urlaub: Was Sie brauchen und was nicht

Egal ob zur Orientierung, Entspannung oder Vorbereitung – Urlaub ganz ohne Technik funktioniert nicht. Was auf Reisen mit muss, klärt unser Schwerpunkt.

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(Bild: kitzcorner / shutterstock.com)

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Der Urlaub naht! Das Reiseziel ist längst gebucht, aber auch die Technik will richtig vorbereitet sein. Was ist bei Auslandstarifen zu beachten? Welche Apps sind die besten Reiseführer oder Wander-Navis? Reicht für Fotos wirklich das Handy oder solls doch noch eine Kompaktkamera sein? Diese und weitere Fragen klärt unser Schwerpunkt Technik für den Urlaub.

Ich packe meine Koffer und nehme mit... Tja was eigentlich? Reicht alleine das Alleskönner-Smartphone oder kann man mit anderen Gadgets nicht auch mehr rausholen? Doch mit Laptop, DSLR, Bluetooth-Lautsprecher, Drohne und einem Dutzend anderen Geräten wird der Platz im Koffer schnell knapp und das Übergepäck im Flieger teuer.

Nicht alles ist zudem überall gleich wichtig: Beim Camping braucht es selten einen Laptop, auf Städtereisen kein Fahrrad-Navi. Unser Schwerpunkt über Technik für den Urlaub gibt daher Anregungen, was wann sinnvoll ist und wann vielleicht die kleine Lösung ausreicht. Technik im Urlaub bedeutet übrigens nicht, sich wie im Alltag mit der Flut an Mails, Tweets und News auseinandersetzen zu müssen. Mit der richtigen Ausstattung kommt man auch ganz ohne Netz abseits der Zivilisation zurecht, ohne dabei auf Annehmlichkeiten verzichten zu müssen.

Schwerpunkt: Technik für den Urlaub

Der Urlaub naht! Das Reiseziel ist längst gebucht, aber auch die Technik will richtig vorbereitet sein. Was ist bei Auslandstarifen zu beachten? Welche Apps sind die besten Reiseführer oder Wander-Navis? Reicht für Fotos wirklich das Handy oder solls doch noch eine Kompaktkamera sein? Diese und weitere Fragen klärt unser Schwerpunkt.

Um Stress und hohe Kosten auf der Reise zu vermeiden ist Vorbereitung unverzichtbar. Schon beim Buchen ist Vorsicht geboten, denn ob Reiseportal oder Fluglinie, Preise fluktuieren online teilweise enorm. Wer den richtigen Zeitpunkt für die Abschluss verpasst, zahlt drauf. Eine Angst die durchaus gewollt ist, das erhöht den Druck möglichst früh und ohne langes Nachdenken zuzuschlagen. Wer jedoch mit kühlem Kopf die Spartipps zur Online-Reisebuchung beherzigt. hat am Ende ein paar Euro mehr in der Reisekasse.

Bei aller Technikverliebtheit sollte man nicht vergessen, dass ein Gerät auch mal ausfallen kann. Tickets, Buchungsdaten und Orientierungspunkte auf Papier sind immer einsatzbereit. Zur Sicherheit also vor der Reise ausdrucken und dann nicht in den Koffer sondern ins Handgepäck nehmen.

Die beliebtesten Gadgets für den Urlaub haben die Redakteure auch schon im c't uplink besprochen.

Auf Reisen ist das Smartphone ein äußerst hilfreicher Begleiter. Dank stetig wachsender Fähigkeiten und nahezu überall verfügbarem Internet, ist es auf den allermeisten Trips nahezu unentbehrlich. Im besten Fall ersetzt es Reiseführer, Bargeld, Kamera, Navigationsgerät, Flugticket, Eintrittskarten, Wörterbuch, Musikabspieler und vieles andere mehr. Apps zum Reisen erweitern außerdem den Funktionsumfang des Smartphones immer weiter.

Dass alles gleichzeitig funktioniert ist zugegebenermaßen noch der Ausnahmefall, denn es gibt Situationen in denen das Smartphone an seine Grenzen stößt. Sei es, weil die Gegenseite dafür nicht vorbereitet ist oder weil die Technik des eigenen Geräts noch nicht so weit ist. Mitunter ist es auch einfach praktischer ein spezialisiertes Gerät dabei zu haben.

So sehr man sich im Alltag auch auf sein Mobiltelefon verlässt, im Urlaub steht man leicht verloren da, wenn die erwarte Funktion nicht geht oder etwas fehlt. Deswegen gilt es genauso gründlich wie den Urlaub auch das Smartphone vorzubereiten: Apps herunterladen und einrichten, Offline-Karten speichern, Tickets ablegen. Geht man die Reise im Kopf schon mal durch, steigt nicht nur die Vorfreude, es fallen einem viele Dinge ein, die man vor der Reise bereits einrichten kann.

Vor der Abreise sollte man sich auch über die Mobilfunktarife im Zielland informieren. Im EU-Ausland gelten die Bedingungen ihres aktuellen Tarifs weiter, doch es warten international noch genug teure Fallstricke. Grundsätzlich sollte man daher das Datenroaming abgeschaltet lassen, bis man gelandet ist und sicher ist, dass der Datentarif nicht das letzte Hemd kostet. In der Regel schicken die Provider eine Tarifinfo, sobald man im fremden Netz angemeldet ist. Doch diese SMS kann dauern.

Gerade im Nicht-EU-Ausland ist es oft sinnvoller, vor Ort eine SIM-Karte zu erstehen, denn die Tarife sind meist erheblich billiger als die in Deutschland gebuchte Auslandsoption. Der Kauf ist sogar oft schon am Flughafen problemlos möglich. Hier lohnt es immer Erfahrungsberichte von anderen Reisenden zu suchen, damit man im richtigen Netz landet. Mit einem Dual-SIM-Handy kann man sogar die lokale Karte parallel zur eigenen Nutzen. Allerdings sollte man dann darauf achten, dass die günstige Karte als Standard festgelegt wird.

Besondere Vorsicht ist auf Flügen, Kreuz- und Fährfahrten geboten, denn hier gelten nicht etwa die Tarife im Start- oder Zielland, sondern ungleich höhere. Oft rechnen Urlauber gar nicht damit, dass es überhaupt eine Internetverbindung gibt. Das führt teils zu absurd hohen Rechnungen, denn nicht jeder Provider kappt nach einem gewissen Betrag die Datennutzung. Auch im Flugzeug oder Schiff gilt es unbedingt die Tarifinfos abzuwarten und das Roaming im Zweifel zu deaktivieren.