Text-Shells: Mit OhMyPosh Informativere Prompts gestalten

Der sogenannte Prompt lässt sich bei fast jeder Text-Shell anpassen. Mit OhMyPosh wird daraus eine Alles-auf-einen-Blick-Informationszentrale.

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(Bild: Shutterstock.com / Trismegist San)

Von
  • Hajo Schulz
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Üblicherweise zeigt ein Prompt dem Konsolennutzer Informationen zum derzeitigen Zustand seiner Shell an, etwa den aktuellen Pfad im Dateisystem, Benutzer- und Host-Name der aktiven Sitzung oder die Uhrzeit. Wie diese Zeichenkette konfiguriert wird, unterscheidet sich von Shell zu Shell deutlich: In der traditionellen Eingabeaufforderung von Windows definiert man sie über die Umgebungsvariable PROMPT und ist bei den angezeigten Informationen auf eine recht kleine Auswahl beschränkt.

Auch die unter Linux und verwandten Systemen populäre Bash liest den Prompt aus einer Umgebungsvariablen aus; sie heißt dort PS1. Makros wie \u oder \w dienen als Platzhalter, die bei der Anzeige mit Angaben wie dem aktuellen Benutzernamen oder dem Pfad gefüllt werden. Eine Formulierung wie $(~/meinskript) bindet auch Ausgaben externer Skripte oder Programme in den Prompt ein. Um einzelne Bestandteile farblich hervorzuheben, muss man bei Eingabeaufforderung und Bash direkt passende ANSI-Escape-Sequenzen in den Prompt einbauen.

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Die PowerShell ruft jedes Mal, wenn sie einen Prompt anzeigen will, die Funktion prompt() auf und gibt deren Ergebnis aus. Diese Funktion kann man durch eine eigene ersetzen und hat dabei alles an Informationen und Sprachelementen zur Verfügung, was die PowerShell hergibt. Sich nur für einen schickeren Prompt in die dazugehörige Programmiersprache einzuarbeiten, ist allerdings nicht jedermanns Sache.

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