Tipp: Quicktime-Plug-in funktioniert nicht mehr in Apple Safari

Plug-ins haben in Safari ausgedient – auch Apples Quicktime. Website-Betreiber können Audioinhalte leicht anpassen.

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  • Kai Schwirzke

Frage: Seit 2003 betreibe ich eine Website, auf der sich einige MP3-Musikdateien befinden, angelegt mit Apples Quicktime-Player. Inzwischen ist Safari nicht mehr in der Lage, diese Dateien abzuspielen. Warum können andere Browser – Firefox, Opera, Google Chrome – das Apple-Plug-in problemlos unterstützen? Die Programmierung der Website habe ich nicht verändert.

Apple hat bereits vor einigen Jahren die Unterstützung von Plug-ins in Safari abgekündigt. Auch Quicktime ist hiervon betroffen.

Mac & i antwortet: Apple hat vor einigen Jahren die Unterstützung für Browser-Plug-ins abgekündigt, dem ist damals sogar das hauseigene Quicktime-Plug-in zum Opfer gefallen. Lediglich Flash-Inhalte führt Apples Browser derzeit noch aus, auch damit ist in Safari 14 aber Schluss.

Um Ihre Website auch unter Safari wieder gangbar zu machen, empfehlen wir Ihnen, an den betroffenen Stellen den Code auszutauschen. Dank der in HTML5 enthaltenen Audioelemente gelingt das mit minimalem Aufwand und nur wenigen Zeilen Code. Wenn Sie etwa die Datei beispiel.mp3 wiedergeben möchten, schreiben Sie Folgendes:

<audio controls>
<source src=“beispiel.mp3“ type=“audio/mpeg“>
</audio>

Über das Control fügen Sie die typischen Abspiel-Icons für Pause, Wiedergabe und Lautstärke ein, src definiert offensichtlich die Medienquelle. Den Pfad zu dieser müssen Sie selbstverständlich an die Struktur Ihrer Website anpassen.

(lbe)