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Tipps und Tricks für den Raspberry Pi

Booten von Festplatte, optimale Stromversorgung, besseres WLAN, alte Bildschirme nutzen und, und, und: Mit diesen Tricks holen Sie mehr aus den Raspis heraus.

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Inhaltsverzeichnis

Viele Maker gehen davon aus, dass sie bei den verschiedenen Raspberry-Pi-Modellen mit einigen Einschränkungen leben müssen, schließlich ist er ja klein und sehr preiswert. Das muss aber nicht in jedem Fall so sein. Die aktuellen Modelle zum Beispiel sind nicht unbedingt auf eine Speicherkarte als „Systemfestplatte“ angewiesen. Das Betriebssystem können die sich nämlich auch von einer Festplatte (oder einem USB-Stick) holen. Wenn man den Raspi zum Beispiel ohnehin als NAS (Netzwerk-Datenspeicher) mit ein oder mehreren Harddisks einsetzt, kann man die auch gleich zum Booten verwenden. Das macht das System sogar ausfallsicherer, denn Speicherkarten halten nicht beliebig viele Schreibvorgänge aus. Nur leider haben die Entwickler des Raspi 3 vergessen, diese Funktion einzuschalten.

Mit der bekanntermaßen schlechten WLAN-Performance des Raspberry Zero muss man auch nicht leben. Offenbar kannten dessen Entwickler diesen Schwachpunkt und haben eine Anschlussmöglichkeit für eine externe, leistungsfähigere Antenne vorgesehen. Wir zeigen Ihnen, wo Sie löten müssen, um besseren Kontakt zu erhalten.

Kurzinfo

  • Von Festplatte oder USB-Stick booten
  • Shutdown und Hochfahren per Taster
  • VGA-Monitore und Fernseher anschließen
  • Programm-Autostart beim Booten

Apropos Anschlüsse: Auch bei den Video-Anschlüssen haben die Raspberrys durchaus noch Reserven. So kann man auch ältere VGA-Monitore daran betreiben, vorausgesetzt, man überlastet nicht die vom Raspberry-HDMI-Anschluss für den erforderlichen Adapter vorgesehene Stromversorgung. Dann kann auch der alte PC-Monitor, der noch voll funktionsfähig im Keller sein Dasein fristet, noch gute Dienste verrichten.

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