Und Action: Von der Idee zum eigenen Spielfilm

Ein Drehbuch schreiben, es anschließend verfilmen und dann das Ergebnis auf der großen Leinwand zeigen? Unsere Tipps zeigen, wie das möglich ist.

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Set-Fotografie

(Bild: Julia Arif)

Von
  • Udo Flohr
  • Patrick Jacobshagen
  • Sven Pape
Inhaltsverzeichnis

Der eigene abendfüllende Spielfilm – das dürfte sich für viele Hobbyfilmer nach einem vollkommen utopischen Vorhaben anhören. Dennoch lässt sich mit viel Enthusiasmus und Geduld auch so ein Projekt in die Tat umsetzen. Im Folgenden haben die Profis hinter dem Film „Effigie – Die Stadt und das Gift“ – Udo Flohr, Patrick Jacobshagen und Sven Pape – für Sie viele wertvolle Tipps zusammengestellt, die angehenden Filmemachern den Einstieg sehr erleichtern können.

Das Drehbuch ist eine Blaupause für einen Film. Es beschreibt, was das Publikum sieht und hört, nicht mehr und nicht weniger. Anders als ein Roman sagt es also nicht, was die Filmfiguren denken oder fühlen. Da wir visuell erzählen, gilt es vielmehr, genau das in Bilder und Handlungen umzusetzen. Wir wollen unserem Publikum nicht sagen, wie eine Figur ist, sondern zeigen, was die Figur will. Besser noch: was sie braucht.

Das Drehbuch stellt bei Weitem die wichtigste Voraussetzung für einen guten Film dar. Geld, Talent – all das kommt später. Ein gutes Drehbuch kann man zwar immer noch in einen schlechten Film verwandeln, doch umgekehrt ist es ungleich schwerer. Ein überdurchschnittliches Drehbuch öffnet Türen: bei Geldgebern, beim Anwerben von Mitstreitern; selbst Stars erklären sich womöglich bereit, in einer kleinen Produktion aufzutreten, weil ihnen das Buch gefällt.

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