Unify-VoIP-Telefone mit Fritzbox & Co. nutzen

Wir zeigen, wie man das richtige gebrauchte Unify-VoIP-Telefon auswählt und ihm klassisches SIP für den Betrieb an einer Fritzbox beibringt.

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Unify-VoIP-Telefone mit Fritzbox & Co. nutzen
Von
  • Andrijan Möcker
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Selbst die teuerste und schickste Firmen-Hardware wird irgendwann aussortiert und durch etwas ersetzt, das mehr Funktionsumfang hat oder dem Chef besser gefällt. Doch was große Firmen ausmustern, reicht im heimischen Umfeld oder in kleinen Büros oft noch aus. Wer genau hinschaut, kann aussortierte Hardware als Schnäppchen ergattern. IP-Telefone lohnen sich hier besonders für Festnetztelefonierer: Sie integrieren sich ins sowieso benötigte Büro- oder Heimnetzwerk und kommen ohne separate Verkabelung und Hardware – eine Telefonanlage – aus.

Zuletzt berichteten wir 2017 über Ciscos abgekündigte VoIP-Telefone, die anschließend zuhauf für kleines Geld bei eBay den Besitzer wechselten. Sie sind zwar vielfältig konfigurierbar, doch ohne komplizierte Konfigurationsdateien und einen dauerhaft verfügbaren TFTP-Server läuft nichts.

Die OpenScape- und OpenStage IP-Telefon-Serien der ehemaligen Siemens-Tochter Unify sind da einfacher zu handhaben: Sie haben ein Webinterface zur Konfiguration. Parameter sind meist klar beschriftet und auch für lesewillige VoIP-Telefon-Einsteiger leicht zu verstehen. Die Modelle werden langsam, aber sicher aussortiert und auf den Internetmarktplätzen gibt es mittlerweile ein großes Angebot an Gebrauchtgeräten zu Preisen ab circa 10 Euro – wenn man denn darauf achtet, wie und wo man einkauft.

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