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Alte Notebook-Displays ausbauen, für Bastelprojekte mit Raspi & Co. vorbereiten

Günstig, schnell verfügbar und ressourcenschonend: Wir zeigen, wie Sie Displays aus alten Notebooks ausbauen und die Anzeigen für neue Aufgaben fit machen.

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(Bild: Michael Plura)

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Frei nach dem Motto "Mach flott den Schrott" lassen sich Displays alter oder defekter Notebooks zweckentfremden und an anderer Stelle weiterverwenden. Mit wenigen Handgriffen können sie etwa als Bildschirm für einen Raspberry Pi (oder jedes andere Gerät mit Bildschirmausgabe) dienen. Das spart nicht nur Geld – die Bildqualität eines guten Laptopdisplays übertrifft meist die der kleinen Raspi-Aufsteckdisplays aus dem Handel.

Der Knackpunkt: Notebook-Displays besitzen keine typischen Consumer-Anschlüsse wie VGA, DVI, HDMI oder Composite. Hier übernimmt eine speziell zum Panel passende Controller-Platine die Signalübertragung. Diese Lösung benötigt auf Seiten der Signalquelle keine weitere Software, ist also mit jeder Hardware und jedem Betriebssystem kompatibel.

Das Foto zeigt ein Controller-Board für ein LCD-Panel von HP mit einem Realtek RTD255D-Chip, dessen Beschriftung jedoch aus unbekannten Gründen entfernt wurde.

(Bild: Michael Plura)

Längst nicht jedes Bastelprojekt benötigt einen großen Notebook-Bildschirm. Für eine Gewächshaussteuerung oder eine Wetterstation reicht ein zwei- oder vierzeiliges LCD (Liquid Crystal Display) oder ein kleines OLED-Display (Organic Light Emitting Diode) aus dem Handel. Passende TFT-Bildschirme gibt es etwa als Aufsteckplatine (HAT) für den Raspi mit Auflösungen ab 320x200 Punkten. Damit lassen sich bereits umfangreiche Statusmeldungen, einfache Bedienoberflächen oder Multimediadaten darstellen.

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