Videoschnitt unter Linux mit Flowblade

Mit Flowblade steht Linux-Anwendern ein kostenloses Werkzeug für den Videoschnitt zur Verfügung, das für mehr als ansehnliche Urlaubsfilme ausreicht.

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Damit die verwackelten Urlaubsclips nicht die daheimgebliebenen Familienmitglieder langweilen, soll aus dem vorhandenen Filmmaterial ein kurzer Urlaubsfilm entstehen. Für genau solche Aufgaben eignet sich unter Linux das Schnittprogramm Flowblade. Es erschlägt den Benutzer nicht mit einer überfrachteten Bedienoberfläche, genügt dabei aber auch vielen semiprofessionellen Ansprüchen. Flowblade läuft zudem stabil und steht unter einer Open-Source-Lizenz.

Wie bei allen Schnittprogrammen empfiehlt sich ein möglichst großer Monitor, um alle wesentlichen Elemente im Blick zu behalten. Gerade bei hochauflösendem Material benötigt man zudem einen potenten Hauptprozessor. Die Beschleunigungsfunktionen der Grafikkarte kann Flowblade derzeit noch nicht einspannen, wenngleich eine solche Unterstützung bei den Entwicklern auf der Agenda steht. Und es gibt noch eine Einschränkung: Sie können Ihr Gesamtkunstwerk auf maximal neun Video- und Audio-Spuren arrangieren. Das klingt nach wenig, reicht aber für die meisten Projekte locker aus.

Mit Version 2.4 haben die Entwickler Flowblade auf Python 3 portiert. Ältere Versionen setzen noch auf Python 2.7, dessen Support jedoch Ende des Jahres ausläuft. Greifen Sie daher möglichst zur aktuellen Ausgabe Flowblade 2.4.

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