Videospielkonsolen auf dem Steam Deck emulieren

Steam Deck packt nicht nur PC-Titel. Aufgrund der Performance emuliert das tragbare Gaming-System auch Retro-Videospielkonsolen und 3D-Spiele der PlayStation 3.

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Von
  • Dennis Schirrmacher
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Um Spielkonsolen zu emulieren, ist vergleichsweise viel Rechenleistung nötig, da die Hardware der Konsolen komplett in Software nachgebildet werden muss. Um Spielen ein SNES (Super Nintendo Entertainment System) vorzugaukeln, reicht zwar bereits der Kleinstcomputer Raspberry Pi 3, doch für Wii-, Gamecube-, PS2- und PS3-Spiele mit 3D-Grafik benötigt man einen leistungsfähigen PC. Valve packt die nötige Leistung mit dem Steam Deck in eine tragbare Spielekonsole. Damit klappt Retro-Gaming auch unterwegs.

Das Steam Deck ist ein ausgewachsener Mini-PC und trumpft dank performanter Zen-2-CPU (4 Kerne, 8 Threads, maximal 3,5 GHz) und RDNA-2-GPU (8 Compute Units und 512 Shader-Kerne, maximal 1,6 GHz) von AMD für mobile Hardware mit überraschend viel Rechenleistung auf. Die Performance ist etwa mit der einer PlayStation 4 vergleichbar.

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Dass Spiele so gut darauf laufen, liegt auch an der vergleichsweise niedrigen Auflösung des Bildschirms (1280 × 800 Pixel). So muss die GPU "nur" rund 1 Million Bildpunkte pro Frame rendern, statt 2 Millionen Pixel bei Full HD. Im Test hat uns die Konsole mit PC-Spielen schon sehr gut gefallen. Doch wie schlägt sie sich als Emulations-PC und wie geht die Einrichtung vonstatten?