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WLAN in Notebooks mit Intel-Chipsatz beschleunigen

In Notebook-Chipsätzen ab Gemini Lake hat Intel das WLAN auf Prozessor und M.2-Modul verteilt. Bei manchen Laptops können 10 Euro mehr Durchsatz bringen.

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Intel WLAN-CRF-Modul

Bei aktuellen Intel-Chipsätzen sind die WLAN-Module gar keine mehr: In Prozessoren der 8. Generation – Core i3/5/7-8xxx, Gemini-Lake-Celerons und -Pentiums – ist der Layer 2 (MAC-Schicht) für die beiden wichtigsten Funktechniken WLAN und Bluetooth schon integriert (CNVi: integrated Connectivity). So brauchen Notebooks und PCs nur noch ein vergleichsweise billiges CRF-Modul (Companion Radio Frequency) im M.2-Format als Hochfrequenz-AD/DA-Wandler (PHY).

Falls der Notebook-Fabrikant sich nicht für WLAN-Adapter anderer Hersteller oder ein älteres Intel-Modul entscheidet, kann er aus drei CRF-Typen wählen: Intel Wireless-AC 9461, 9462 und 9650. Alle arbeiten nach IEEE 802.11ac (Wi-Fi 5) und sind Dualband-fähig. Das 9461 ist die Sparvariante mit einem Antennenanschluss.

Zeigt der Windows-Geräte-Manager einen Intel-Adapter 9462 an, lässt sich das WLAN des Notebooks eventuell durch Modultausch beschleunigen.

Steckt ein 9462 im Notebook, was ein Blick in den Windows-Geräte-Manager klärt, eröffnet das eine Aufrüstmöglichkeit: Dieses Modul arbeitet funkseitig mit Diversity, also dem wechselweisen Nutzen einer von zwei Antennen mit dem aktuell besseren Signal. Linux-Nutzer finden den bestückten CRF-Modultyp auf der Kommandozeile in der Ausgabe von dmesg | grep iwl.

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