Was Windows 11 für Entwickler bringt

Für Windows 11 entstehen neue Programmierschnittstellen als Open-Source-Bibliotheken und auch der eingebaute Store für Apps und Anwendungen öffnet sich.

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Von
  • Hajo Schulz
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Die Pläne, die Microsoft mit dem Store hat, sollten ihn für Anwender deutlich interessanter machen. Dadurch ergeben sich auch für Entwickler neue Chancen, ihre Produkte unters Volk zu bringen. Und Windows 11 wäre nicht von Microsoft, wenn mit seinem Erscheinen nicht mal wieder die ein oder andere neue Programmierschnittstelle ins Haus stünde.

Verglichen mit seinen Pendants auf anderen Plattformen führt der in Windows eingebaute Store bislang eher ein Nischendasein. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es hier bis dato fast nur UWP-Apps zum Download gibt (Universal Windows Platform), also jene Apps, die vor allem auf Touch-Bedienung optimiert und im Vergleich zu klassischen Windows-Anwendungen häufig im Funktionsumfang eingeschränkt sind.

Diese Beschränkung will Microsoft aufheben und es Entwicklern ermöglichen, im Store künftig so ziemlich alles anzubieten, was unter Windows läuft: Dazu gehören nicht nur klassische Win32-Programme; Microsoft nennt explizit unter anderem auch Java- und .NET-Anwendungen, Programme, die mithilfe von Frameworks wie Atom oder Angular Native entstanden sind, sowie Progressive Web Apps (PWA). Hinter dieser Bezeichnung stecken Webseiten, die auch offline funktionieren, sich über Verknüpfungen wie normale Anwendungen ins System einbinden lassen und dann in einem eigenen Fenster statt im Browser laufen.

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