Webdesign: Rich Internet Applications mit Vaadin programmieren

Mit Vaadin lassen sich in wenigen Schritten Webanwendungen in Java bauen. Wie das mit einer Lackiererei-App funktioniert, erklärt dieser Artikel.

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(Bild: Aufmachergestaltung: Lisa Hemmerling)

Von
  • Klaus Sausen
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Vaadin ist ein kostenfreies Webframework, mit dem sich reine Java-Anwendungen entwickeln lassen. Die im Web angebotenen App-Starters erlauben es, in wenigen Schritten eine kleine lauffähige Anwendung zu konfigurieren. Dieser Artikel beschreibt eine einfache Applikation für eine Lackiererei: Der Nutzer soll Lacke auswählen können, die grafisch auf einer Kugel dargestellt sind.

Die Applikation soll Eingabefelder aus dem Standardrepertoire der UI-Komponenten mit Validierung nutzen sowie eine CustomComponent – also ein für die eigenen Anforderungen erstelltes Element zur grafischen Darstellung ausgewählter Werte. Zudem basiert die Applikation auf dem Flow Starter für Spring, einer kompilierbaren Applikation, die alle benötigten Bibliotheken in den zueinander passenden Versionen konfiguriert hat und somit auf eine komplette Anbindung einer Datenbank verzichtet. Es werden also lediglich passende Services erstellt, die eine hypothetische Geschäftslogik abbilden sollen.

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Vaadin (Download) ist aus einer Erweiterung des Google Web Toolkit hervorgegangen und hat sich in den vergangenen Jahren als eine Basis für die Entwicklung von Browserapplikationen im Java-Ökosystem etabliert. Der Fokus des Open-Source-Webframeworks liegt auf der effizienten Implementierung von Geschäftsanwendungen in modernen Webbowsern. Technische Details wie die Browserkompatibilität bleiben Entwicklern weitestgehend erspart. Sie können sich deshalb auf die Umsetzung der Businessanforderungen konzentrieren. In Verbindung mit Node.js könnte Vaadin in diesem Bereich künftig eine Schlüsselrolle spielen.

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