Weg in die Cloud: Cloudserver automatisiert bestellen und einrichten

Wer eine gute Idee für ein Online-Angebot hat, braucht keine eigenen Server und kein Rechenzentrum, wohl aber einen Schlachtplan für den Weg in die Cloud.

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Von
  • Jan Mahn
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Am Anfang steht die Idee: Eine App und eine Website sollen entstehen, über die man Fotos hochladen und mit Freunden teilen kann. Das Entwicklungsteam ist klein: Einer kümmert sich um die mobilen Apps, einer um das Web-Frontend und ein Dritter baut das Backend, das Bilder und Benutzerinformationen speichert und wieder anzeigt. So oder so ähnlich sind viele IT-Start-ups personell aufgestellt, für eine ganze Abteilung, die sich um den Betrieb eigener Server kümmert, ist weder Geld noch Platz im Co-Working-Bürogebäude da. Außerdem soll sich die App bestenfalls gegen Instagram, Twitter und Facebook durchsetzen und zum weltweiten Erfolg werden – dann wäre ein einziges Rechenzentrum in Deutschland zu wenig und zu unflexibel.

Also entscheiden sich die Start-up-Gründer dafür, die Anwendung von Anfang an auf gemieteter Infrastruktur zu betreiben. Das Start-up, das sich diese Anwendung ausgedacht hat, heißt Piqup Ventures und ist rein fiktiv. Dieser Artikel vermittelt einen Eindruck, welche Probleme die Entwickler auf dem Weg zu einer skalierbaren Cloud-Anwendung lösen müssen: Von DNS über Containerisierung, automatische Updates, skalierbaren Speicherplatz bis hin zu Monitoring gibt es viel einzurichten.

Dieser Überblick sollte nicht als Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Nachbauen verstanden werden – einige der vorgestellten Werkzeuge erfordern durchaus eine längere Einarbeitungszeit. Wie immer in der IT führen bei jedem Teilproblem zahlreiche Wege zum Ziel und es gibt immer gute Gründe, andere als die hier beschrittenen Pfade zu wählen. Wenn Sie Ideen aus diesem Artikel für die eigene Cloud-Strategie übernehmen wollen, finden Sie das beschriebene Rezept über GitHub.

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