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Weniger Rauschen, mehr Details: So optimieren Sie Nachtaufnahmen mit Photoshop

Lange Belichtungszeiten und hohe ISO-Empfindlichkeiten führen zu verrauschten Fotos. Photoshop hat ein mächtiges Werkzeug, mit dem Sie diesen Effekt umgehen.

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Nachtaufnahmen sind eine Herausforderung, weil nur noch wenig natürliches Licht die Szene beleuchtet, während einige Bildpartien durch künstliche Lichtquellen viel heller ausgeleuchtet sind als ihre Umgebung. Mit vergleichsweise langen Belichtungszeiten und hohen ISO-Werten können Fotos bei schwacher Beleuchtung aufgenommen werden. Moderne Systemkameras produzieren noch mit vierstelligen ISO-Werten brauchbare Bilder. Grundsätzlich nimmt das Rauschen mit steigenden ISO-Werten jedoch zu. Für anspruchsvolle Fotografen macht es sich mit aktuellen APS-C Sensoren ab etwa ISO 1600 störend bemerkbar, beim Vollformat ab ISO 3200.

Eine zweite Störquelle ist die Erwärmung des Sensors während einer langen Belichtung. Sie erzeugt thermisches Rauschen. Je nach Kamera muss man ab etwa zehn Sekunden Belichtungszeit mit diesen Bildstörungen rechnen. Allerdings spielt auch die Umgebungstemperatur eine Rolle. Es macht einen Unterschied, ob in einer kalten Nacht die Temperatur der Kamera etwa 0° Celsius beträgt oder ob sie im Sommer bereits auf 30° Celsius vorgewärmt ist. Wohl deswegen lassen sich an den vielen Digitalkameras mit Bordmitteln maximal 30 Sekunden Belichtungszeit einstellen. Durch hohe ISO-Werte und lange Belichtungszeiten verringert sich auch der Dynamikumfang.

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