Werbeblocker Pi-hole: Raspi als DNS-Server mit integriertem Ad-Blocker nutzen

Wer von Werbung beim Surfen genervt ist und den Trackern von Google und Co. ein Schnippchen schlagen will, für den ist die freie Software genau das Richtige.

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Von
  • Josha von Gizycki
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Ich bin von Onlinewerbung sehr schnell genervt. Sie – und vor allem die zahllosen Skripte, die mitgeliefert werden – lassen Webseiten langsamer laden. Doch dass mich blinkende und um Aufmerksamkeit heischende Werbung stört, ist nur eine Seite des Problems. Die andere: Ich will gar nicht wissen, in wie vielen Tracking-Datenbanken von global agierenden Werbenetzwerken meine Daten in diesem Moment landen.

Nun kann sich jeder im Browser einen Adblocker installieren, der die meisten Probleme löst. Wie sieht es aber mit dem Smartphone aus? Mit dem intelligenten Kühlschrank, dem Arbeitslaptop, dem IoT-Device? Werbenetzwerke werden zudem nicht nur vom Webbrowser antelefoniert, sondern auch von anderen Programmen: Treibersuites, Chatprogrammen, sogar Windows selbst bindet Werbung ein. An dieser Stelle wünsche ich mir eine zentrale Lösung: Mein Netzwerk zuhause soll einfach gar nicht mehr mit Werbenetzwerken reden. Schaffe ich es also, dass mein Router, durch den ja sämtlicher Datenverkehr ins Internet fließt, die Kommunikation mit unerwünschten Servern unterbindet, habe ich mein Ziel erreicht.

Hierbei hilft dem datensparsamen Maker die freie Software Pi-hole. Durch die konkrete Installation von Pi-hole leite ich weiter unten, vorher erkläre ich das Funktionsprinzip.

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