Wildtierfotografie vor der Haustür: Einstieg mit einfachen Mitteln

Tiere sind faszinierende Fotomotive. Doch wie bekommt man die agilen Wesen vor die Kamera? Teures Equipment ist jedenfalls nicht der Schlüssel zum Erfolg.

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Die Teichralle im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken sucht interessiert nach Futter.

Von
  • Radomir Jakubowski
Inhaltsverzeichnis

Menschen lieben Tiere, nicht umsonst erreichen Tierdokumentationen im Fernsehen die besten Einschaltquoten. Doch die Hürde, Wildtiere vor der eigenen Haustüre zu beobachten und zu fotografieren, erscheint vielen höher, als sie tatsächlich ist. Lassen Sie uns gemeinsam die heimische Tierwelt fotografisch entdecken.

Der Einstieg in die Tierfotografie ist einfach, denn der erste Schritt ist das Interesse. Ohne Interesse haben Sie überhaupt keinen Grund sich mit Pflanzen, Insekten, Vögeln oder Säugetieren und deren Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Beim Fotografieren sollten Sie jedoch die Bedürfnisse Ihres Motivs kennen. Sich dieses Wissen anzueignen macht richtig Spaß, wenn Sie Feuer und Flamme für die Tierfotografie sind. Sind Ihnen Ihre Motive wichtig, kommt der Rest mit der Zeit. Um echte Wildtiere vor Ihre Linse zu bekommen, müssen Sie meist nicht einmal weit laufen.

Überlegen Sie einmal, wo Sie Tiere finden, die an Menschen gewöhnt sind und somit eine größere Nähe zulassen. Genau, diese Zeitgenossen entdecken Sie in Stadtparks, an Stränden, Flüssen, Häfen und auf Friedhöfen. Eben dort, wo sie gelernt haben, dass Menschen keine Jäger sind.