Windows 11 zum Laufen kriegen: Hardware-Anforderungen und Konfigurationstipps

Auf älteren Computern lässt sich Windows 11 nur mit Tricks installieren und erhält dann möglicherweise keine Updates. Einige Konfigurationen lassen sich ändern.

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(Bild: Sven Hauth)

Von
  • Christof Windeck
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Mehr als zehn Jahre lang hatte Microsoft die Mindestanforderungen an Hardware für Windows-Computer nur moderat angehoben. Doch für Windows 11 baut Microsoft vergleichsweise hohe Hürden auf und verlangt beispielsweise einen höchstens vier Jahre alten Prozessor. Selbst manche jüngeren Rechner erfüllen nicht sämtliche Voraussetzungen, die Microsoft für Windows 11 verlangt; das lässt sich aber meistens durch Änderung der Konfiguration korrigieren. Wenn Sie auf das neue Windows umsteigen möchten, sollten Sie daher ihr System untersuchen – die folgenden Seiten zeigen, wie.

Auf einem PC, der die Systemanforderungen für Windows 11 nicht erfüllt, lässt sich Windows 11 – nach bisherigem Kenntnisstand – zwar trotzdem installieren. Aber es gibt Nachteile: Erstens sind Systeme mit nicht "unterstützter" Hardware vom bequemsten Upgradepfad per Windows Update ausgeschlossen, weil Microsoft diesen Rechnern das Upgrade wohl kaum anbieten wird. Zweitens verweigert auch das Windows-11-Setup die Installation, sofern man nicht mit Tricks nachhilft. Und drittens – das ist das schwerwiegendste Problem – behält sich Microsoft vor, von Windows 11 nicht unterstützte Systeme nicht (oder nicht auf Dauer) mit Updates zu versorgen.

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Solche Computer wären folglich von Patches für Sicherheitslücken abgeschnitten und für die praktische Nutzung ungeeignet. Ob und wann Microsoft diese Drohung wahrmacht, lässt sich nicht vorhersagen. Wer seine Hardware also nicht für Windows 11 auf- oder umrüsten kann, bleibt deshalb besser bei Windows 10, für das Microsoft noch bis Oktober 2025 Updates verspricht.

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