Windows 10: VMs automatisiert erstellen per Skript

Verfüttern Sie an unser Skript einen Installationsdatensatz und lehnen Sie sich zurück, bis das frisch installierte Windows in einer neuen VM ­erscheint.

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(Bild: Rudolf A. Blaha)

Von
  • Axel Vahldiek
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Bei allen 64-Bit-Editionen von Windows 10 (mit Ausnahme von Home) und Windows Server gehört der Desktopvirtualisierer Hyper-V zu den Bordmitteln. Damit können Sie komplette PCs in Software nachbilden (virtuelle Maschinen, VMs). So eine VM zusammenzuklicken ist an sich nicht weiter schwer, doch wenn man immer wieder neue erzeugen will oder muss, in denen Windows oder Windows Server läuft, überlässt man das besser unserem Skript c’t-Win2Hyper-V. Sie brauchen nur einen Installationsdatensatz an das Skript zu übergeben und einige Zeit warten, dann läuft in Hyper-V eine neue VM mit frisch installiertem Windows.

Mit Installationsdatensatz ist eine Datei gemeint, die alles enthält, was zur Installation von Windows erforderlich ist. So einen bekommen Sie zum Beispiel, wenn Sie mit dem Media Creation Tool (MCT) (Download) einen USB-Stick befüllen oder eine ISO-Datei erzeugen. Um was für einen Installationsdatensatz es sich handelt, ist dem Skript nahezu egal: Es verfrachtet alles von Windows Vista bis zum aktuellen Windows 10 Version 2004 als Gastsystem in eine frisch erstellte VM. Auch mit allen Windows-Servern ab 2008 geht es. Insider-Versionen sind ebenfalls kein Problem, ebenso wie die Windows-Testversionen aus dem Evaluation-Center. Wer selbst erzeugte Installationsdatensätze besitzt, kann auch diese einsetzen.

Sie sichern Ihre Windows-10-Installation mit unserem Skript c’t-WIMage? Da damit erzeugte Sicherungen letztlich auch bloß Installationsdatensätze sind, nimmt c’t-Win2Hyper-V sogar diese entgegen. So können Sie eine auf echter Hardware laufende Windows-Installation mit c’t-WIMage sichern und anschließend mit c’t-Win2Hyper-Vin einer frischen Hyper-V-VM wiederherstellen – voilà: ein Klon in einer VM. Das ist allein schon deshalb praktisch, weil Sie so einfach und schnell prüfen können, ob das Sichern geklappt hat, und zwar ohne dafür einen zusätzlichen PC zu benötigen oder an Ihrer Festplatte herumzupartitionieren.

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