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Windows mit AutoHotkey automatisieren

Mit der beliebten Windows-Skriptsprache AutoHotkey kann man beliebig viele Befehle mit einer einzigen Tastenkombination ausführen und Fenster manipulieren.

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Inhaltsverzeichnis

An Möglichkeiten, Vorgänge zu automatisieren, mangelt es Windows nicht: Mit Batch-Dateien, PowerShell-Skripten oder dem Windows Script Host samt seinen Sprachen VBScript und JScript erreicht man so ziemlich jeden Aspekt des Betriebssystems und seiner Konfiguration. Eine weitere Skriptsprache muss schon ziemlich gute Argumente mitbringen, will sie Anwender davon überzeugen, sie zu installieren und zu erlernen. Ein Kandidat, der das seit Jahren erfolgreich schafft, ist AutoHotkey.

Wie mit den Windows-eigenen Skriptsprachen kann man mit AutoHotkey typische Skript-Aufgaben erledigen: etwa Dateien kopieren, verschieben oder löschen, Registry-Einträge vornehmen oder das Starten externer Programme mit einer langen Liste von Befehlszeilenoptionen vereinfachen. Aber AutoHotkey-Skripte besitzen darüber hinaus einige Fähigkeiten, die man bei anderen Sprachen vergeblich sucht. So ist es mit AutoHotkey besonders einfach, Skripte zu schreiben, die erst einmal gar nichts tun, sondern sich nur in Form eines Icons in den System-Tray einnisten. Dort warten sie dann, bis der Benutzer im Skript definierte Tastenkombinationen oder -folgen eingibt. Die lösen dann das Abarbeiten selbst programmierter Befehlsabläufe aus.

Unter den Funktionen, die Ihnen als AutoHotkey-Programmierer zur Verfügung stehen, finden sich auch solche, die Maus- und Tastatureingaben simulieren. Damit eignen sich AutoHotkey-Skripte unter anderem dazu, längere, immer gleiche Befehlsfolgen in beliebigen Anwendungen automatisch ablaufen zu lassen oder nervige Dialogboxen wie von Geisterhand wegzuklicken.

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