WordPress-Alternative: Websites flexibel gestalten und verwalten mit ProcessWire

ProcessWire ist flexibel, schnell und leistungsstark. Entwickler genießen viele Freiheiten. Schon für kleine Projekte ist das offene CMS die perfekte Wahl.

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Von
  • Daniel Berger
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Der Quelltext von WordPress ist nicht gerade elegant oder schlank. Das CMS schreibt fröhlich alle möglichen CSS-Klassen in den Code und gibt damit den Rahmen der Website vor. Wer sein Theme selbst baut, muss deshalb immer wieder nacharbeiten, damit die Website nicht plötzlich komisch aussieht.

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ProcessWire hingegen überlässt es komplett den Entwicklern, wie der Code aussieht – und gibt keinen "richtigen Weg" vor. Im Code steht nur das, was drinstehen soll. Kein Wunder, dass sich das offene Content-Management-System (CMS) insbesondere bei Entwicklern großer Beliebtheit erfreut. Sie schätzen die Freiheiten und die Flexibilität von ProcessWire und seiner Schnittstelle. Das CMS organisiert sämtliche Inhalte in Feldern, die als Container für Texte, Bilder oder Metadaten dienen.

Was bei anderen Systemen nur über Umwege und sperrige Plug-ins zu lösen ist, lässt sich in ProcessWire mit wenigen Zeilen erledigen. Ein Blog-Beitrag soll einen Co-Autor ausweisen? Kein Problem, das neue Feld ist in wenigen Augenblicken erstellt, befüllt und eingebunden. Der Inhalt einer Excel-Tabelle soll rasch ins CMS übertragen werden? Auch das ist kein Problem, die Inhalte der Zellen füllen schnell auch die Felder im CMS. Wie ProcessWire das macht, zeigt ein kleines Web-Projekt.