Workshop: Transparente Aufkleber selbst herstellen

Mit einem Laserdrucker und etwas transparentem Paketklebeband gestalten Sie schnell ein paar haltbare Aufkleber. Wir zeigen, wie einfach das geht.

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Von
  • Carsten Wartmann
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Wir Maker sammeln gerne große Mengen von kleinen Teilen, die dann je nach Charakter mehr oder weniger pedantisch in Kisten, Kästchen und Gläsern sortiert werden. So geraten sie schon mal nicht in den Staubsauger, aber wie findet man sich dann in der Batterie der Stapel- und Sortimentskästen zurecht? Man beschriftet sie, klar. Meine Handschrift erlaubt es, lesbar maximal einen alten Pappkarton zu beschreiben, daher bin ich schon lange im Besitz eines Etikettiergeräts.

Diese normalen, 12-Millimeter-hohen-Klebchen sind aber oft zu klein, vor allem wenn man größere Boxen auf hohen Regalen stehen hat. Normale, selbstklebende Papier-Etiketten bekommt man zwar bis zur A4-Größe in allen Formen, auf transparenten Boxen und Gläsern sehen sie aber nicht schön aus und behindern den Blick auf den Inhalt sehr. Papierkleber verschmutzen auch recht schnell, wenn sie in der Werkstatt eingesetzt werden.

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Für alle diese Anwendungsfälle gibt es natürlich Lösungen im kommerziellen Umfeld, sei es als transparente oder schmutzabweisende Etiketten. Maker probieren hingegen viel selbst aus und so wurden Schilder auf dem 3D-Drucker oder Lasercutter gefertigt, andere bauen Klebeband-Plotter oder verwenden gar eInk-Schilder. Die hohen Kosten und die geringe Flexibilität schreckten mich allerdings ab und so blieb es bei handbeschriftetem Kreppband oder dem Beschriftungsgerät. Bisher jedenfalls.