Stromspeicher: Zink-Sauerstoff-Akku selber herstellen

Einen eigenen, funktionsfähigen Zink-Sauerstoff-Akku kann man schon mit einfachen Mitteln und für wenig Geld herstellen. Dabei lernt man so einiges über Chemie.

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Von
  • Harald Winkler
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Die Herstellung von Akkus ist eine der Schlüsseltechnologien der Gegenwart. Unzählige Forscher arbeiten in hervorragend ausgestatteten Laboratorien von Universitäten und Konzernen an immer ausgefeilteren Konzepten zur Stromspeicherung. Scheint es da nicht völlig aussichtslos und geradezu vermessen, sich als Hobbybastler an dieselbe Aufgabe zu wagen?

Tatsächlich werden wir es kaum schaffen, mit Heimwerkermitteln Akkus zu bauen, die bei gegebener Größe und gegebenem Gewicht eine ähnliche Leistung zur Verfügung stellen können wie moderne Lithium-Akkus. Diese haben sich aufgrund ihrer enormen Leistungsdichte als Traktionsbatterien für Elektrofahrzeuge und für andere mobile Anwendungen weitgehend durchgesetzt. Doch für die stationäre Stromspeicherung, wie sie die Umstellung auf erneuerbare Energien erforderlich macht, sind sie weitaus weniger geeignet.

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Diese Anwendung stellt völlig andere Anforderungen an die Stromspeicher: Da sie nicht bewegt werden müssen, ist das Gewicht meist egal. Auch eine hohe elektrische Leistung, also die Fähigkeit, die gesamte gespeicherte Energie in kurzer Zeit freisetzen zu können, ist hier nicht gefragt. Im Gegenteil, das wäre sogar im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich!

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