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5 wichtige Regeln für mehr Zufriedenheit im Job

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Immer mehr Arbeitnehmer sind mit ihrem Job unzufrieden. Aus Angst vor der Arbeitslosigkeit kleben sie aber trotzdem an ihren Posten und schieben mehr oder weniger großen Frust. Doch das muss nicht sein, denn um wieder Gefallen an der Arbeit zu finden, ist meistens gar kein Jobwechsel nötig. Oft genügt es, die Perspektive ein wenig zu verändern.

Kleinere Ziele stecken

Wer immer glücklich sein will, sehnt sich nach einem dauerhaft euphorischen Zustand. Doch ein solcher Freudentaumel ist weder im Privatleben noch im Beruf permanent zu erreichen. Dauerhafte Zufriedenheit kann ohnehin viel befriedigender sein als kurze Highlights. Also streben Sie nicht nach dem puren Glück, denn dieses Ziel ist wahrscheinlich zu hoch gesteckt. Versuchen Sie es eine Nummer kleiner und peilen Sie mehr Zufriedenheit im Beruf an. Wenn Sie wissen, dass glückliche Momente im Job nicht der Normalzustand, sondern nur das Sahnehäubchen sind, nehmen Sie für sich selbst schon eine Menge Druck aus der Situation raus.

Sehen Sie den Tatsachen ins Auge

Wenn Sie angestellt sind, haben Sie einen Chef. Wenn Sie selbständig sind, haben Sie Auftraggeber. In jedem Fall sind Sie die meiste Zeit also damit beschäftigt, die Wünsche anderer Menschen zu erfüllen. Sie werden zum großen Teil fremdbestimmt und das steht im Gegensatz zum Verständnis von Glück. Denn als "glücklich" bezeichnen sich vor allem die Arbeitnehmer, die komplett selbstbestimmt arbeiten können. In den meisten Berufen und insbesondere im Angestelltenverhältnis ist das allerdings nur selten möglich. Nach einem Zustand zu streben, der sich nicht verwirklichen lässt, führt aber zwangsläufig zur Frustration. Wenn Sie mehr glückliche Momente im Beruf erleben wollen, dann hören Sie auf, sich über die Ansagen des Chefs zu ärgern und konzentrieren Sie sich darauf, sich mehr Freiräume in Ihrem Arbeitsbereich zu erkämpfen.

Verschieben Sie die Prioritäten

Es gibt eine einfache Regel, die den Menschen dauerhaft zufrieden (oder glücklich) macht: Gesundheit, soziale Kontakte, Geld und Job müssen passen. Ist eine der vier Säulen brüchig, droht auch die emotionale Disbalance. Noch kritischer wird es allerdings, wenn der Mensch nicht auf den Ausgleich zwischen diesen Themen achtet und sich nur auf ein oder zwei davon konzentriert. In unserer leistungsorientierten Welt sind das meist die Bereiche Geld und Job. Machen Sie sich bewusst, dass Ihr "Haus" nur stabil stehen kann, wenn alle vier Säulen gleichermaßen stark sind.

Nehmen Sie die Emotionen raus

Frust im Arbeitsverhältnis hat oft mit unerfüllten Erwartungen zu tun, besonders oft wird der Mangel an Anerkennung genannt. Es hilft, die Emotionen aus dem Thema zu nehmen und eine realistischere Sicht auf den Beruf zu üben. Machen Sie sich klar: Sie müssen die Firma nicht zu Ihrem Lebensinhalt machen, sondern nur die geforderte Leistung erbringen. Auf der anderen Seite ist Ihr Chef nicht dazu verpflichtet, ständig Ihr Ego zu streicheln (er wird es auch selten dazu kommen, denn die anderen Mitarbeiter erwarten es ebenfalls von ihm). Und eine Klausel, die besagt, dass die Arbeit Spaß machen muss, werden Sie im Arbeitsvertrag auch nicht finden. Sie haben dem Tauschgeschäft "Arbeitszeit gegen Geld" zugestimmt, alles andere sind nette Zugaben. Eine sachliche Haltung beugt übrigens nicht nur dem Frust vor, sondern stärkt auch Ihre Position: Sie wirken souveräner und unabhängiger und haben in Verhandlungen mit dem Arbeitgeber daher oftmals die besseren Karten.

Werden Sie aktiv

Ist der Frust im Job wirklich nicht mehr auszuhalten, weil der Chef ein Ekel, die Kollegen völlig unmotiviert und das Gehalt einfach zu mickrig ist, dann müssen Sie aktiv werden. Verschwenden Sie Ihre Energie nicht damit, über die aktuelle Situation zu grübeln, sondern fangen Sie an, gezielt nach einer neuen Arbeitsstelle zu suchen. Die Aussicht auf eine Alternative wird neue Kräfte in Ihnen frei setzen und Ihnen dabei helfen, die aktuelle Situation (solange es noch nötig ist) besser zu ertragen.

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