Billig, aber legal?

Wenn zum Billig-PC unbedingt ein billigstmögliches Windows-Exemplar kommen soll, das sich mit gängiger Software aus dem Händlerregal verträgt, kommen bisweilen nicht nur technische, sondern auch rechtliche Probleme ins Spiel.

Lesezeit: 12 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht
Von
  • Matthias Parbel
Inhaltsverzeichnis

Die billigste legale Möglichkeit, einen neuen Sparrechner mit einem Betriebssystem zu versehen, heißt ganz gewiss nicht Windows. Das freie System GNU/Linux lässt sich nicht nur in vielen reichhaltig konfektionierten Distributionen kaufen, sondern legal außerdem vielfach kostenlos aus dem Internet herunterladen und auf selbst gebrannten Datenträgern von Kollegen und Freunden beziehen. Man findet auch Distributionen mit einsteigerfreundlichen Installations- und Konfigurationshilfen auf Heftdatenträgern von Fachmagazinen – etwa beim aktuellen c't special "Linux", das seit 14. Juli 2008 am Kiosk erhältlich ist.

Mancher PC-Besitzer besteht jedoch auf Windows. Oft geht es darum, dass bestimmte im Handel erhältliche Spiele eingesetzt werden sollen – diese erscheinen überwiegend nur für XP und Vista. Für PCs ohne leistungsstarke 3D-Grafikkarte eignen sich jedoch zumindest aktuelle Spiele-Neuerscheinungen ohnehin kaum. Es gibt natürlich auch noch weitere individuelle Gründe für den Wunsch nach einem Windows-Exemplar und seien es nur Gewohnheiten oder die Kompatibilität zu den PCs des Freundeskreises.