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23-jähriger hatte Zugriff auf 200.000 PayPal-Accounts

Ein 23-jähriger aus dem englischen York soll sich mit Trojanern Zugriff auf 200.000 PayPal-Accounts verschafft haben, wie die Daily Mail berichtet [1]. Zudem fanden die Ermittler nach seiner Festnahme auf seinen Computern 2.701 Kredit- und Debitkartendaten sowie die persönlichen Daten von 8.110.474 Briten.

Wie genau der Hacker mit dem Pseudonym G-Zero an die Daten gekommen ist, geht aus dem Bericht nicht klar hervor. Angeblich hat er einerseits fertige Bots wie SpyEye und ZeuS eingesetzt, andererseits aber auch selbst Python-Skripte programmiert. Darüber hinaus soll er die Unternehmensnetze von Nokia gehackt haben, wo er angeblich Zugriff auf die persönlichen Daten von über 8.000 Mitarbeitern hatte. Auch bei AOL soll er Mitarbeiterdaten entwendet haben.

Laut Schätzungen der Polizei hätte er mit den sichergestellten Daten über 800.000 Pfund erbeuten können, stattdessen war er aber genügsam: angeblich hat er lediglich 2.351 Pfund abgezockt. Es sei ihm laut Mail Online nur um die intellektuelle Herausforderung gegangen. Nach Informationen von York Press wurde der 23-jährige zu einer Haftstrafe von 26 Monaten verurteilt [2]. (rei [3])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-1511809

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.dailymail.co.uk/news/article-2124114/Computer-hacker-Edward-Pearson-Lendale-York-stole-million-people-s-personal-details-jailed-half-years.html?ito=feeds-newsxml
[2] http://www.yorkpress.co.uk/news/9624951.York_computer_hacker_jailed_for_identity_fraud/
[3] mailto:rei@heise.de