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AV-Software: Malwarebytes repariert fehlerhafte Updates

Die Entwickler der Anti-Malware-Software Malwarebytes patzten bei der Aktualisierung einiger Versionen, was auf den Zielrechnern für Performance-Probleme sorgte. Nun haben sie noch einmal nachgebessert.

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Ein fehlerhaftes Update für mehrere Versionen der Anti-Malware-Software Malwarebytes hat auf den Rechnern betroffener Nutzer zu einer stark erhöhten RAM-Auslastung sowie zur fälschlichen Blockade einer großen Zahl von IP-Adressen geführt. Das geht aus einer vom Hersteller veröffentlichten Fehleranalyse hervor.

Betroffen sind demnach die Produkte Malwarebytes Premium für Windows (einschließlich der Testversion) sowie die Endpoint-Lösungen Malwarebytes Endpoint Security (MBES) und Endpoint Protection (Cloud Console). Sie erhielten am Morgen des 27. Januars die fehlerhaften Update-Versionen 1.0.3798 beziehungsweise 2018.01.27.03 (MBES). Nachdem einige Kunden auf die daraus resultierenden Probleme hingewiesen hatten, begann das Entwicklerteam mit der Fehlersuche und -behebung.

Nach etwa drei Stunden und der Veröffentlichung mehrerer Zwischenversionen glückte die Reparatur. Die aktuellen Versionen 2018.01.27.12 für MBES sowie 1.0.3803 für die übrigen Produkte beseitigen die – durch einen Syntaxfehler in der Blacklist des Web-Protection-Features verursachten – Probleme.

Für den Fall, dass die Aktualisierung mittels integrierter Update-Funktion nicht zum Erfolg führt, hat Malwarebytes detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Privatanwender und für Unternehmen bereitgestellt.
(ovw)