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Security

Apple bringt mehr Informationen zu App-Berechtigungen

Die zukünftigen Versionen von OS X und iOS werden Entwicklern die Möglichkeit geben, den Benutzern ihrer App mitzuteilen, warum sie bestimmte Berechtigungen brauchen. Das könnte es den Nutzern ermöglichen, ihre Privatsphäre besser zu schützen.

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Eine Präsentation von Apples Entwicklerkonferenz WWDC14 (PDF) enthält einige interessante Informationen über geplante Features in iOS 8 und OS X Yosemite. David Stites und Katie Skinner aus Apples "Product Security and Privacy"-Abteilung beschreiben hier unter anderem, wie Apps aus den App Stores in Zukunft mit den Anfragen nach Berechtigungen umgehen. So ist geplant, dass Programme in der nächsten Version beider Betriebssysteme angeben können, wofür sie bestimmte Berechtigungen benötigen.

Entwickler können nun angeben, warum die App entsprechende Berechtigungen haben will

(Bild: Apple)

Diese Angaben sind rein freiwillig, auch wenn die beiden Apple-Mitarbeiter in ihrer Präsentation angeben, dass es "höchst erwünscht ist", wenn Entwickler die neue Funktion nutzen. Zum ersten Mal können die Programmierer einer App so ihren Nutzern mitteilen, warum bestimmte Berechtigungen nötig sind. In einem Beispiel aus den Folien der Präsentation sagt Apples eigene Kalender-App, dass die GPS-Position eines Benutzers dazu verwendet wird, die voraussichtliche Reisezeit zu Termin-Standorten vorauszusagen und die Suche nach ortsspezifischen Informationen zu verbessern.

Beim Meldungstext muss der Anwender den Entwicklern der App vertrauen, da die Angaben völlig frei vergeben werden können. So scheint es auf Basis der Präsentation plausibel, dass Entwickler von fadenscheinigen Apps irreführende oder gar gänzlich falsche Angaben machen könnten. Vertrauenswürdigen Entwicklern bietet das neue Feature allerdings eine Möglichkeit, ihre Nutzer besser zu informieren. (fab)