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Apple veröffentlicht Mac OS X 10.6.2

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Apple hat Mac OS X 10.6.2 zur Verfügung gestellt, das die Stabilität, Kompatibilität und Sicherheit verbessern soll. Unter anderem beseitigt der Hersteller 58 Sicherheitslücken, von denen sich eine Vielzahl zum Kapern eines Systems ausnutzen lässt. Das Update ist je nach installiertem Ausgangssystem (Server oder Client, Mac OS X 10.6.x oder 10.6.1) zwischen knapp 150 und 500 MByte groß.

Insbesondere Safari, iWork, iLife, Aperture, Final Cut Studio, MobileMe, iDisk und VPN-Verbindungen sollen nach der Installation des Updates zuverlässiger arbeiten. Zudem ist das Problem beseitigt, das beim Verwenden eines Gastkontos nach dem Upgrade von Mac OS 10.5 auf 10.6 zum Datenverlust führen kann. Darüber hinaus soll das Update Probleme mit stotternden Videos aus der Welt schaffen.

Bei den Sicherheitslücken handelt es sich in der Mehrzahl um kritische Lücken etwa in QuickTime, CoreMedia, ImageIO, Apache, dem Kernel und diversen Netzwerkanwendungen, durch die sich Code einschleusen und ausführen lässt. Die Lücken in QuickTime sind bereits seit Mitte September bekannt und wurden mit der Version 7.6.4 zumindest in Mac OS X v10.4.11, Mac OS X v10.5.8, Windows 7, Vista und XP SP3 geschlossen. Warum Apple mit dem Update für Snow Leopard so lange gewartet hat, ist unbekannt.

Für Mac OS X 10.5.8 steht ein eigenes Sicherheits-Update bereit. Das kürzlich veröffentlichte Java-Update von Sun fand jedoch noch keinen Eingang in die Updates. Apple dürfte dies aber bald nachlegen.

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(dab)