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Security

Bericht: Bundesregierung plant weitere Abwehreinrichtung gegen Cyberkriminalität

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Die Bundesregierung plant neben dem angekündigten nationalen "Cyber-Abwehrzentrum" eine weitere zentrale Abwehreinrichtung gegen Cyberkriminalität und internationale Online-Angriffe. Das habe der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, in einem Interview bestätigt, teilte der NDR mit. "Wir führen Gespräche mit möglichen Partnern." Die ARD zeigt am Donnerstag, 10. März um 22.45 Uhr in ihrem ersten Programm die Reportage "Angriff aus dem Internet: Wie Online-Täter uns bedrohen", in der sich Ziercke äußert. Die Sendung sollte ursprünglich im Januar gezeigt werden, wurde aber wegen aktueller Ereignisse verschoben.

Während das "Cyber-Abwehrzentrum" vor allem die Bundesregierung selbst schützen soll, ist laut Ziercke eine "Institutionalisierte Public-Private Partnerschaft" (IPPP) nach dem Vorbild der National Cyber-Forensics & Training Alliance (NCFTA) im US-amerikanischen Pittsburgh geplant. Teilnehmen sollten "Banken und Sparkassen ebenso wie das BKA und darüber hinaus vielleicht Versicherungsgesellschaften, aber auch die Internet-Provider und die Forschung", sagte der BKA-Chef laut NDR. (anw)