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Bericht: Bundesregierung plant weitere Abwehreinrichtung gegen Cyberkriminalität

Die Bundesregierung plant neben dem angekündigten [1] nationalen "Cyber-Abwehrzentrum" eine weitere zentrale Abwehreinrichtung gegen Cyberkriminalität und internationale Online-Angriffe. Das habe der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, in einem Interview bestätigt, teilte der NDR mit [2]. "Wir führen Gespräche mit möglichen Partnern." Die ARD zeigt am Donnerstag, 10. März um 22.45 Uhr in ihrem ersten Programm die Reportage "Angriff aus dem Internet: Wie Online-Täter uns bedrohen [3]", in der sich Ziercke äußert. Die Sendung sollte ursprünglich im Januar gezeigt werden, wurde aber wegen aktueller Ereignisse verschoben.

Während das "Cyber-Abwehrzentrum" vor allem die Bundesregierung selbst schützen soll, ist laut Ziercke eine "Institutionalisierte Public-Private Partnerschaft" (IPPP) nach dem Vorbild der National Cyber-Forensics & Training Alliance (NCFTA [4]) im US-amerikanischen Pittsburgh geplant. Teilnehmen sollten "Banken und Sparkassen ebenso wie das BKA und darüber hinaus vielleicht Versicherungsgesellschaften, aber auch die Internet-Provider und die Forschung", sagte der BKA-Chef laut NDR. (anw [5])


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http://www.heise.de/-1205027

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[1] https://www.heise.de/meldung/Bundesregierung-beschliesst-Cyber-Sicherheitsstrategie-1195666.html
[2] http://www.presseportal.de/pm/69086/2004906
[3] http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid%2Cudpdxoekr5dy3tev~cm.asp
[4] http://www.ncfta.net/
[5] mailto:anw@ct.de