Black Hat: FBI will Kampf gegen Identitätsdiebstahl ausweiten

In den kommenden Wochen will die US-Bundesbehörde mit der "Operation Identity Shield" an die Öffentlichkeit gehen, hieß es auf der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas.

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Von
  • Andreas Wilkens

Die US-Bundesbehörde Federal Bureau of Investigation (FBI) will in den kommenden Monaten mit seiner Operation Identity Shield an die Öffentlichkeit gehen. Das war laut US-Medienberichten der Keynote des FBI-Spezialisten für Internet-Kriminalität und Chef des Internet Complaint Center, Daniel Larkin, auf der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas zu entnehmen. Das Projekt, das bereits seit einigen Monaten läuft, widmet sich der Bekämpfung des Identitätsdiebstahls, insbesondere durch Phishing. Im Jahr 2004 hatte das FBI dafür bereits mit Unterstützung von Unternehmen wie AOL und Microsoft das Digital PhishNet eingerichtet. Nun will das FBI offenbar seinen Kampf gegen Internetverbrechen ausweiten.

Die Behörde sei auf die Hilfe von Hackern angewiesen, wird weiter über Larkins Rede berichtet. "Wir brauchen ihr Können, um eine Strategie für den Kampf gegen den Cybercrime im 21. Jahrhundert zu entwickeln", sagte er zu den anwesenden Sicherheitsspezialisten. Bereits 2003 hatte das FBI vor Identitätsdiebstahl gewarnt und im Februar dieses Jahres FBI-Chef Robert Mueller zur Zusammenarbeit der Privatwirtschaft mit dem öffentlichen Sektor aufgerufen. Nun sind auf der Black-Hat-Konferenz recht viele Bundesbeamte gesichtet worden, wird berichtet. Schon seit einiger Zeit sei die Konferenz ohnehin dabei, sich zu einer Jobbörse zu entwickeln.

Zu Black Hat USA 2006 Briefings and Training siehe auch: (anw)