Blurry Box überlebt Hacker-Wettbewerb

Drei Wochen lang haben verschiedene Hacker einen USB-Dongle für Softwareschutz in die Mangel genommen – vergeblich.

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(Bild: Yuri Samoilov, CC BY 2.0 )

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Der Hacker-Wettbewerb rund um den USB-Dongle Blurry Box ist vorbei und keiner der Teilnehmer hat das System geknackt, berichtet der Hersteller und Veranstalter des Wettbewerbs Wibu-Systems.

Die Teilnehmer hatten die Aufgabe, den Softwareschutz eines Computerspiels zu umgehen, sodass das Spiel ohne Lizenz startet und funktioniert. Zwei Hackergruppen haben ihre Ergebnisse bei der Jury eingereicht, doch kein Ansatz soll den Schutz gebrochen haben.

Das Preisgeld von 50.000 Euro wird demzufolge nicht ausgezahlt. Die beiden Einsendungen der Teilnehmer honoriert der Veranstalter mit jeweils 1000 Euro. Den Restbetrag will Wibu-Sytems eigenen Angaben zufolge in weitere Entwicklungs- und Forschungsaktivitäten investieren.

Die Blurry Box getaufte Verschlüsselungsmethode kombiniert verschiedene Sicherheitsmechanismen, um Software zu schützen. Zudem haben die Entwickler diverse Fallen für Hacker eingebaut. (des)