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Chrome 16 mit Benutzerverwaltung

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Google hat Version 16 seines Browsers Chrome herausgebracht. Das neue Release kann jetzt mehrere Benutzer verwalten. Um einen neuen Benutzer anzulegen, klickt man in den Optionen unter "Privates" auf "Neuen Nutzer hinzufügen". Chrome verwaltet für jeden Benutzer einen kompletten Satz eigener Einstellungen, einschließlich der Lesezeichen.

Um geöffnete Chrome-Fenster unterschiedlicher Nutzer gut voneinander unterscheiden zu können, erhält jeder Nutzer ein eigenes Icon, das Chrome links oben anzeigt. Google weist aber darauf hin, dass es keinen Schutz der Profile voreinander gibt: Jeder Nutzer kann auf die Profildaten aller anderen Nutzer zugreifen.

Eigene Icons sollen helfen, die Benutzer voneinander zu unterscheiden.

Darüber hinaus synchronisiert Google jetzt auf Wunsch mehr Einstellungen zwischen verschiedenen Instanzen des Browsers. Zu den Bookmarks und Erweiterungen, die Chrome bereits seit Längerem abgleicht, kommen jetzt Themes, die Daten der Omnibox, installierte Apps und alle Einstellungen hinzu.

Mit dem Update schließt Google außerdem 15 Sicherheitslücken, die maximal in der Gefahrenklasse "Hoch" eingeordnet sind. Unter anderem wurde ein Speicherüberlauf bei der Schriftartenverarbeitung in PDF-Dateien geschlossen. Zudem war es möglich, die Anzeige der Adressleiste über den URL-Präfix view-source: zu manipulieren (URL bar spoofing). Für einen Ausbruch aus der Sandbox eignet sich keine der Lücken.

Chrome aktualisiert sich normalerweise automatisch, wenn der Browser beendet wird. Die aktuell installierte Versionsnummer erfährt man nach einem Klick auf das Schraubenschlüssel-Symbol und "Über Google Chrome". Hier können kann der Update-Prozess auch manuell angestoßen werden. (rei) / (jo)