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Dezember-Patchday: Microsoft will Windows noch dichter machen

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Sieben Sicherheitsupdates will Microsoft am kommenden Dienstag, den 11. Dezember, herausgeben. Drei davon sollen mindestens eine kritische Sicherheitslücke schließen. Dazu gehören DirectX 7.0 bis 10.0, der Internet Explorer in den Versionen 5, 6 und 7 sowie die Windows Media Format Runtime 7.1 bis 11 und die Windows Media Services 9.1, die unter anderem vom Windows Media Player genutzt werden. Alle Lücken ermöglichen laut Ankündigung das Einschleusen und Ausführen von Code aus der Ferne.

Die anderen vier Updates stuft Microsoft nur als "Wichtig" ein, obwohl immerhin zwei Lücken ebenfalls Gelegenheit zur Infektion eines Windows-Systems aus der Ferne geben sollen. Nähere Einzelheiten nennen die Redmonder in ihrer Advance Notification wie üblich nicht. Die Vorschau der Lücken konterkariert allerdings die kürzlich vertretene Auffassung von Microsoft, dass die Lücken im Betriebssystem zurückgingen und solche in Anwendungen zunehmen würden: Die Zahl die Windows-Lücken dominiert am kommenden Patchday eher.

Wie immer gibt es eine aktualisierte Fassung des Microsoft Windows Malicious Software Removal Tools. Zusätzlich zu den Sicherheitsupdates soll es sieben nicht sicherheitsrelevante Patches geben, die über Microsoft Update (MU), Windows Server Update Services (WSUS) oder Windows Update (WU) angeboten werden sollen.

Siehe dazu auch:

(dab)