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Security

Einige USB-Sticks für IBM Storwize offenbar mit Malware infiziert

IBM empfiehlt, betroffene USB-Sticks zu zerstören. Wer den Stick bereits genutzt hat, muss die Malware unter Umständen von Hand löschen. Glücklicherweise soll sich der Schadcode nicht automatisch ausführen.

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Einige USB-Sticks für IBM Storwize offenbar mit Malware infiziert

(Bild: dpa, Andrea Warnecke)

Nutzer von Speicherlösungen der Storwize-Serie von IBM aufgepasst: Offenbar hat sich Schadcode auf einige USB-Sticks (Teilenummer 01AC585) zum Initialisieren von Storwize-Speichern geschlichen. Davon sollen die Modelle V3500, V3700 und V5000 Gen1 betroffen sein. Weitere Details zu diesen Modellen finden sich in der Sicherheitswarnung. Wie die Malware (MD5-Hash 0178a69c43d4c57d401bf9596299ea57): auf die Sticks gekommen ist, führt IBM derzeit nicht aus.

Betroffener USB-Stick.

(Bild: IBM )

Die potenziell gefährliche Datei soll sich nach Einstecken eines Sticks automatisch unter Windows in den Ordner %TMP%\initTool und unter Linux und macOS in /tmp/initTool kopieren. Die Datei werde aber nicht automatisch ausgeführt, erläutert IBM. Welche Betriebssysteme der Schadcode konkret bedroht und was er anstellen könnte, geht aus der offiziellen Warnung nicht hervor.

Wer den Stick bereits benutzt hat, sollte sicherstellen, dass die Tmp-Ordner auf einem betroffenen Computer gelöscht sind. Das erledigt entweder ein Anti-Viren-Scanner automatisch oder man muss selbst Hand anlegen.

Kam der Stick noch nicht zum Einsatz, sollte man diesen zerstören oder den InitTool-Ordner löschen und mit einer fehlerbereinigten Version des Initialisierungstools ersetzen, rät IBM. Die aktuelle Charge von USB-Sticks für Storwize soll die Malware nicht mehr enthalten. (des)