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Erpressungstrojaner hat Laborgruppe Eurofins im Würgegriff

Aufgrund eines Sicherheitsvorfalls hat die Gruppe von Analyselaboren Eurofins zahlreiche IT-Systeme offline genommen.

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(Bild: geralt)

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Viele Computersysteme und Server der Laborgruppe Eurofins sind von einem Verschlüsselungstrojaner befallen. Um weitere Schäden zu verhindern, haben die IT-Verantwortlichen eigenen Angaben zufolge zahlreiche Systeme und Server vom Netz getrennt. In einer Pressemitteilung sprechen sie von einer "neuartigen Malware".

Derzeit sollen Techniker hart daran arbeiten, den IT-Betrieb aufrechtzuerhalten. Eurofins agiert weltweit im Bereich der Analytik und führt Laborprüfungen in den Bereichen Lebensmittel, Pharma, Produktprüfungen und Umwelt durch.

Momentan soll es keine Beweise für unautorisierte Datenzugriffe geben. Neben dem Wiederaufbau von IT-Systemen wollen die Verantwortlichen diese nun effektiver absichern. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch unbekannt, um welche Ransomware es sich handelt und wie diese ins System gekommen ist. Die Infektion soll am ersten Juni-Wochenende stattgefunden haben. (des)