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Security

Europol-Koalition nimmt DDoS-Erpressergruppe DD4BC hoch

Die Polizei hat bei einem Schlag gegen die Erpressergruppe DD4BC (DDoS for Bitcoins) mehrere Verdächtige festgenommen. Die Gruppe hatte auch deutsche Banken erpresst.

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(Bild: Metropolico.org, CC BY-SA 2.0 )

Polizeikräfte aus Österreich, Deutschland, Bosnien und Herzegowina sowie aus dem Vereinigten Königreich haben am 15. und 16. Dezember mehrere Verdächtige festgenommen, die zum DDoS-Erpresser-Ring DD4BC (DDoS for Bitcoins) gehören sollen. Die sogenannte "Operation Pleiades" wurde von der Österreichischen Polizei eingeleitet und von Europol koordiniert. Die britische Polizei hatte einen Hauptverdächtigen in Bosnien und Herzegowina ausfindig gemacht, der zusammen mit mehreren Komplizen bei der Aktion vor Weihnachten festgenommen worden war, erklärt die europäische Polizeibehörde.

Laut Angaben von Europol hatte die Gruppe zuerst hauptsächlich Betreiber von Online-Glücksspielen erpresst und ihr Geschäftsfeld später auf Banken ausgedehnt. Im vergangenen Jahr waren Berichten zufolge auch einige deutsche Banken unter den Opfern der Erpresser. Die Erpresser hatten angedroht, die Webseiten der Organisationen lahmzulegen, falls diese sich weigerten, ein Lösegeld zu zahlen. Die Gruppe machte sich dabei vor allem die Kryptowährung Bitcoin zu nutze, um die Spuren des Geldes auf dem Weg zu den Tätern zu verwischen. (fab)