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Experten erwarten 2009 Ausweitung der Botnetze auf Mobilfunkgeräte

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Sicherheitsexperten des renommierten Georgia Institute of Technology (Georgia Tech) erwarten für das Jahr 2009 eine Ausweitung der Botnetze auf Mobilfunkgeräte. Die Zusammenfassung "Emerging Cyber Threats Report for 2009" des alljährlich vom Georgia Tech Information Security Center (GTISC) veranstalteten Gipfeltreffens verschiedener Spezialisten aus Forschung und Wirtschaft kommt unter anderem zu dem Schluss, dass ab kommenden Jahr möglicherweise mit Bot-DDoS-Attacken auf Mobilfunknetze zu rechnen sei.

Darüber hinaus würden Kriminelle es auf die in den Handys und Smartphones gespeicherten Daten abgesehen haben. In Japan würden Anwender ihre Mobilfunkgeräte etwa bereits zur Bezahlung an Automaten und für U-Bahnfahrkarten benutzen.

Derzeit stehe es mit der Sicherheit von Handys nicht zum besten. Zusätzliche Schutzsoftware wie Antivirenprodukte würde oftmals für eine kürzere Batterielaufzeit sorgen, weshalb sie eher selten zum Einsatz komme. Deshalb seien neue und offene Schutzkonzepte erforderlich, um "mobile Sicherheit" besser und schneller etablieren zu können. Dabei weise Googles Plattform Android in die richtige Richtung.

Dem Report zufolge erwarten die Experten zudem immer öfter Erpressungsversuche von Betreibern von VoIP-Netzen. Deren Kunden würden eine höhere Zuverlässigkeit als bei normalen Internetzugängen erwarten, was die Betreiber zwingen könnte, drohende DoS-Attacken mit der Zahlung von Schutzgeldern abzuwenden.

Siehe dazu auch:

(dab)