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Exploit für IE-Sicherheitslücke jetzt öffentlich

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Für das Sicherheitsloch im Internet Explorer, mit dem offenbar der konzertierte Angriff mit dem Codenamen "Aurora" auf Google und Dutzende weitere amerikanische Firmen ablief, ist in mehreren Mailinglisten Exploit-Code aufgetaucht. Das Metasploit-Team hat den Exploit bereits reproduziert ein entsprechendes Modul in sein Exploit-Framework eingebaut. Mitarbeiter des Antivirenherstellers McAfee haben im Firmenblog bestätigt, dass es sich bei dem bekannt gewordenen Exploit um den handele, den sie als Ursache für die groß angelegte Attacke ausgemacht haben.

Da der Code nun für Jedermann verfügbar ist, können jetzt auch Script-Kiddies versuchen, ihn gegen beliebige Opfer einzusetzen. Daher gelten jetzt noch mehr als bisher die Empfehlungen des BSI, einen anderen Browser als den Internet Explorer einzusetzen. Wer den Microsoft-Browser weiterhin nutzen möchte oder muss, dem rät Microsoft, die Sicherheitseinstellungen für das Internet und das lokale Intranet auf "hoch" zu setzen. Da der gefundene Exploit JavaScript verwendet, hilft es zunächst auch, JavaScript zu deaktivieren. Zudem empfehlen die Redmonder, die Datenausführungsverhinderung (DEP) zu aktivieren. Nach aktuellem Erkenntnisstand lässt sich der Exploit in Internet Explorer 8 mit aktiviertem DEP nicht ausnutzen. (jo)