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Fehlalarm: Eset hält das Internet für infiziert

Fehlalarm: Eset erklärt das Internet für infiziert

Durch eine fatale Panne stufen die Virenschutzprogramme von Eset derzeit etliche Websites als schädlich ein und verhindern den Zugriff darauf. Der Fehlalarm betrifft unter anderem Google, Amazon und auch heise.de

Durch ein fehlerhaftes Signatur-Update hat Eset etliche Websites, die JavaScript-Code nachladen, als schädlich eingestuft.
Durch ein fehlerhaftes Signatur-Update hat Eset etliche Websites, die JavaScript-Code nachladen, als schädlich eingestuft.

Durch ein fehlerhaftes Signatur-Update verhindern die Virenschutz-Programme von Eset derzeit den Zugriff auf etliche Websites. Der Fehlalarm erscheint etwa beim Zugriff auf Amazon, Google, Feedly, heise.de und sogar auf der Herstellerseite Eset.com. Das Antiviren-Programm vermutet auf den Sites den Trojaner Js/ScrInject.B.

Inzwischen hat das Unternehmen eine neue Signatur herausgegeben[1], in der der Fehler behoben sein soll. Wer derzeit nicht dazu in der Lage ist, ein Update durchzuführen, kann auch Ausnahmen für die gewünschten Websites hinzufügen. Alternativ können erfahrene Nutzer durch ein Rollback zu einer älteren Version der Datenbank zurückkehren. In seinem Support-Bereich erklärt Eset, was Privatkunden[2] und Firmenkunden[3] dafür zu tun haben. (rei[4])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-3120189

Links in diesem Artikel:
[1] http://support.eset.com/alert5879/
[2] http://support.eset.com/kb3351/
[3] http://support.eset.com/kb3008/
[4] mailto:rei@heise.de