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Firmenkennwörter sind Angestellten wenig wert

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Bei einer britischen Umfrage gaben fast die Hälfte der Angestellten an, sie würden ihr Firmenkennwort für weniger als 5 Pfund an Dritte verkaufen. 30 Prozent würden sich sogar mit weniger als 1 Pfund begnügen. Weniger als ein Drittel weigerten sich kategorisch, ihr Firmenkennwort herauszugeben.

Ihr privates Kennwort für Social-Media-Websites war den Befragten wesentlich teurer: Hier wurden 34 Prozent erst bei Beträgen oberhalb von 50 Pfund schwach. 80 Prozent gaben an, ihr privates Kennwort niemals weiterzugeben. Für die Studie wurden 2000 Verbraucher befragt.

34 Prozent gaben an, ihr Firmenkennwort schon weitergegeben zu haben. Andere Ergebnisse der Umfrage zeigen, woher bei den Auftraggebern der Wind weht: 60,5 Prozent gaben an, sie würden ihr Kennwort aufschreiben. Das ist grundsätzlich nicht weiter schlimm, sofern das Kennwort an einem sicheren Ort aufgeschrieben und aufbewahrt wird.

Auftraggeber der Umfrage war jedoch Ping Identity, ein Anbieter einheitlicher Zugangslösungen (Single Sign-On). Und so zieht der Chief Evangelist von Ping Identity aus der Studie auch die Lehre, Firmen sollten mehr auf ein zentrales Login setzen als auf verstreute Authentifizierungen, deren Bedeutung Kunden und Angestellte womöglich unterschiedlich bewerten. (ghi)