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Google: Zahl der gehackten Webseiten steigt rapide

Im Jahr 2016 wurden 32 Prozent mehr Webseiten gehackt, als im Jahr zuvor. Das geht aus den von Google erhobenen Daten zu infizierten Servern hervor. Die Firma gibt Webmastern deswegen Hilfestellung beim Verhindern von Hackerangriffen.

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(Bild: Google)

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Google warnt Webseiten-Besucher beim Verlassen der eigenen Suchergebnisse vor gehackten Webseiten und pflegt eine Blacklist in Chrome, die ebenfalls Seiten mit Schadcode blockiert. Außerdem informiert die Firma die Admins und Hoster von verseuchten Webseiten über die Hacks. Dafür erhebt die Firma massenweise Daten über gehackte Webseiten und konstatiert auf Basis dieser Daten, dass im letzten Jahr die Zahl der infizierten Server drastisch gestiegen ist. Gegenüber 2015 habe man 32 Prozent mehr gehackte Seiten festgestellt.

Laut Google steigt die Zahl der Webseitenhacks vor allem deshalb, weil immer mehr Webseiten auf Software aufbauen, die nicht mehr aktuell ist und weil Hacker immer aggressiver werden. Die Firma gibt Webmastern Dokumentation an die Hand, die dabei helfen soll, die verbreitetsten Arten von Angriffen zu verhindern und hinter den Angreifern aufzuräumen, wenn bereits ein Hack passiert ist. Sehr oft platzieren die Hacker laut Google automatisch generierte Webseiten mit Keywords auf den gehackten Servern, um das Ranking bestimmter Webseiten in der Google-Suche zu verbessern. Mehr Informationen zu den Hilfestellungen von Google finden sich in einem Blog-Beitrag der Firma. (fab)