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Google beseitigt kritische Schwachstellen in Chrome

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Googles Kopfgeld auf neu entdeckte Schwachstellen scheint bei den Sicherheitsexperten gut anzukommen: Nur knapp drei Wochen nach dem letzten Update schließt der Suchmaschinenriese erneut zahlreiche gemeldete Sicherheitslücken in seinem Chrome-Browser. Drei sind nach Googles Einschätzung kritisch, Anwender können sich hierdurch beim Surfen mit Schadcode infizieren. Unter anderem sind hierfür Fehler im Datei-Dialog sowie im Windows-Kernel verantwortlich. Die Entdecker der Lücken erhalten jeweils 1337 US-Dollar.

Zudem haben die Entwickler sechs Lücken der Gefahrenstufe "hoch" geschlossen, die unter anderem in Verbindung mit Ruby, SVG-Dateien, der Geolocation-API und MIME-Typen zu Speicherfehlern führen können. Eine weitere Lücke hat die Gefahrenstufe "mittel". Die Details hält Google unter Verschluss, bis die Mehrheit der Anwender mit der neuen Version 5.0.375.127 im Netz unterwegs ist. Verwundbar sind alle älteren Versionen für Windows, Mac OS X und Linux. Das Update geschieht in der Regel automatisch im Hintergrund. Ob Sie schon die aktuelle Version auf dem System haben, verrät ein Blick in das Infomenü. (rei)