Google weist Admins auf Phishing und Malware in ihren Netzen hin

ISPs beziehungsweise Betreiber größerer Netzwerke wie Hochschulen und Firmen können sich auf diese Weise einen Eindruck über dubiose Aktivitäten in ihrer Infrastruktur verschaffen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 21 Beiträge
Von
  • Daniel Bachfeld

Google hat angekündigt, Netzwerkbetreiber künftig auf Phishing-Versuche und gehostete Malware in ihren Netzen hinweisen zu können. Im Rahmen des "Safe Browsing Alerts for Network Administrators" können Admins ihre "Autonomen Systeme" (AS), also einer Ansammlung von öffentlich erreichbaren IP-Netzen, registrieren. Im Verdachtsfall erhalten sie per Mail eine Liste mit URLs zu Systemen, die sich in ihrem AS befinden.

ISPs beziehungsweise Betreiber größerer Netzwerke wie Hochschulen und Firmen können sich auf diese Weise einen Eindruck über dubiose Aktivitäten in ihrer Infrastruktur verschaffen. Google durchsucht mit Crawlern Webseiten nach verdächtigen und bösartigen Inhalten und speichert die URL in seinen Datenbanken. Bislang konnten nur Server-Betreiber das "Safe Browsing"-Angebot im Rahmen der Webmaster-Tools von Google nutzen, um im Falle einer Kompromittierung ihres Servers eine Warnung per Mail zu erhalten.

Google erhofft sich von dem Schritt, dass Netzwerkadmin enger mit Webserveradmins zusammenarbeiten können, um für mehr Sicherheit zu sorgen. (dab)