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Googles neue Safe Browsing API ab sofort ressourcenschonender

Die neue Version 4 der Safe Browsing API soll alle vorangegangenen ersetzen. Von der neuen Ausgabe sollen vor allem Android-Geräte profitieren.

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Google hat seine Safe Browsing API aktualisiert und Version 4 veröffentlicht. Diese soll alle vorigen Versionen ablösen; Version 3 will Google noch bis Anfang 2017 unterstützen. Entwickler sollten auf Googles Hinweis bald mit der Implementierung beginnen.

Der optionale Schutzmechanismus sorgt etwa in den Android- und Desktop-Versionen des Webbrowsers Chrome dafür, dass der Nutzer vor dem Besuch einer als bösartig eingestuften Webseite gewarnt wird. So will Google verhindern, das Nutzer auf Phishing-Webseiten reinfallen oder sich Malware einfangen. Potenziell gefährliche Webseiten sammelt Google in einer Blacklist, auf die die API zugreift.

Von der vierten Version der Safe Browsing API sollen vor allem Android-Geräte profitieren. Denn neuerdings könne man etwa den Datenverbrauch deckeln, damit das zur Verfügung stehende Daten-Volumen unterwegs nicht ausgeht.

Diese Optimierung kündigte Google bereits im Dezember 2015 zum Start der API für Android an. Zudem soll der Energie-Hunger von Safe Browsing optimiert worden sein, damit mobile Geräte länger durchalten, erläutert Google. Von beidem sollen aber auch Desktop-Comuter und Laptops profitieren.

Der Konzern empfiehlt Android-Entwicklern, keine eigene Version 4 der API zu bauen. Google will die optimierte Mobil-Version zeitnah veröffentlichen. Interessierte Entwickler können auf einer Google-Webseite und Github Tipps & Tricks zur allgemeinen Implementierung nachlesen. (des)