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Hacker brechen in US-Klinik ein: 4,5 Millionen Datensätze betroffen

Unbekannte sind in das Klinik-Netzwerk der Universität Los Angeles eingedrungen. Die Leitung schaltete das FBI ein, der Einbruch betrifft Daten von 4,5 Millionen Menschen.

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Hacker haben sich Zugriff auf das Netzwerk der Universität Los Angeles verschafft.

(Bild: dpa, Nicolas Armer/Symbolbild)

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Das Klinik-Netzwerk der Universität Los Angeles (UCLA Health) wurde Opfer eines Hackerangriffs. Dabei hatten die Angreifer Zugang zu einem Rechner mit sensiblen Inhalt: Patientendaten mit medizinischen und persönlichen Informationen, etwa Sozialversicherungsnummern, dazu die Daten der Angestellten der vier Kliniken und 150 Büros in Südkalifornien.

Der Einbruch habe schon im September stattgefunden, allerdings sei erst im Mai festgestellt worden, dass auch Rechner mit Personendaten betroffen sein könnten. Der US-Gesundheitssektor gerät in letzter Zeit häufiger in das Visier von Hackern. So waren im Februar etwa rund 70 Millionen Datensätze bei der Krankenversicherung Anthem gestohlen worden. Illegale Datenhändler verkaufen den Zugriff auf ihre großen Datensammlungen hauptsächlich in Untergrund-Foren. (rsr)