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Security

Hersteller darf Spionagetool weiterverkaufen - mit Nachbesserungen

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Der in Florida ansässige Hersteller CyberSpy Software darf sein Programm RemoteSpy wieder verkaufen, wenn die Installationsroutine den jeweiligen PC-Besitzer um Erlaubnis fragt und nicht mehr nur heimlich abläuft. Zudem muss CyberSpy sicherstellen, dass sich das Tool nicht als harmloser E-Mail-Anhang tarnen und die Spyware nicht missbraucht werden kann. Übermittelte Daten müssen zudem künftig verschlüsselt sein.

Ende 2008 hatte die Federal Trade Commission (FTC) Klage gegen das Unternehmen angestrengt, weil die Software die geltenden Bestimmungen verletzt habe, nach denen sich Programme nicht ohne Zustimmung des Anwenders auf dem PC installieren und nicht heimlich Daten sammeln dürfen.

RemoteSpy ist eine kommerzielle Spionage-Software, die Tastatureingaben und Instant-Messaging-Nachrichten mitliest, regelmäßig Screenshots macht, besuchte Webseiten mitloggt und alle gesammelten Daten an einen Server schickt. Anwender von RemoteSpy können sich auf dem Server einloggen und die über das Opfer gesammelten Daten abrufen. RemoteSpy soll sich Rootkit-Techniken zunutze machen, um sich vor Virenscannern zu verbergen.

Siehe dazu auch:

(dab)