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Security

Kaspersky 2013: "Sichere Tastatur" nur für Security-Suite

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Die 2013-Versionen der Virenschutzprogramme Kaspersky Anti-Virus (KAV) und Kaspersky Internet Security (KIS) stehen zum öffentlichen Download bereit. Die Grundfunktionen der beiden Pakete sind identisch: Virenschutz mit Cloud-Rückfragen in Zweifelsfällen, eine Verhaltenserkennung namens "Proaktive Erkennung" sowie eine virtuelle Tastatur zur Eingabe von Kennwörtern über eine Bildschirmtastatur.

Die Sichere Tastatur bleibt KIS vorbehalten

Kaspersky Internet Security 2013 enthält zudem eine "Sichere Tastatur", um die Eingabe von Benutzerdaten in Anmeldeformularen abzusichern. Das Modul "Sicherer Zahlungsverkehr" (Safe Money, PDF-Link) soll Online-Banking-Transaktionen vor Angriffen schützen. Weiterhin gehören eine Firewall, ein Spam-Blocker sowie eine Kindersicherung zum Funktionsumfang der Suite.

Dem Hersteller zufolge sind beide Produkte für Windows 8 zertifiziert. Zusätzlich installieren KAV und KIS weiterhin eine Windows-Minianwendung – Microsoft hatte im Juli alle Gadgets im Vorfeld einer Black-Hat-Vorführung kurzerhand zum Sicherheitsrisiko erklärt und empfiehlt deren Deaktivierung.

Ein Kurztest in c't 19/2012 findet bei Kaspersky Anti-Virus 2013 kaum Neuerungen. Die dem Test zugrundeliegende Programmversion 13.0.0.3370 (a) enthielt noch die Sichere Tastatur, die den ursprünglichen Informationen zufolge sowohl KAV als auch KIS zugute kommen sollte. Zum offiziellen Release-Termin hat Kaspersky jedoch den Build 13.0.1.4190 von Kaspersky Anti-Virus und Kaspersky Internet Security online gestellt. Hier bleibt die Sichere Tastatur der Internet-Suite vorbehalten.

Beim Hersteller kostete eine Einjahreslizenz von Kaspersky Anti-Virus 2013 für einen PC 30 Euro; Kaspersky Internet Security 2013 schlägt mit 10 Euro mehr zu Buche. Angebote von Händlern fallen oft deutlich günstiger aus. Besitzer einer gültigen 2012-Lizenz können ihre Software kostenlos auf die 2013-Version aktualisieren. (ghi)