Menü
Security

Kundendatenklau bei Dienstleister betrifft zahlreiche US-Firmen

vorlesen Drucken Kommentare lesen 12 Beiträge

Von dem am Wochenende bekannt gewordenen Einbruch in die Systeme des US-Online-Vermarkters Epsilon sind offenbar erheblich mehr Unternehmen betroffen, als anfangs angenommen. Die Eindringlinge sind bei der Aktion neben der E-Mail-Adresse möglicherweise in einigen Fällen auch an Hausanschriften gelangt. Nun wächst insbesondere in den USA die Sorge, dass die Angreifer die Daten für gezielte Phishing-Angriffe ausnutzen könnten. Zu den betroffenen Unternehmen gehören nach Angaben des Bloggers Brian Krebs folgende Banken, Dienstleister und Online-Shops:

  • 1-800-FLOWERS
  • AbeBooks
  • Air Miles (Canada)
  • Ameriprise Financial
  • Barclay's Bank of Delaware
  • Beachbody
  • Bebe Stores
  • Best Buy
  • Benefit Cosmetics
  • Brookstone
  • Capital One
  • Chase
  • Citigroup
  • City Market
  • College Board
  • Dillons
  • Disney Destinations
  • Eddie Bauer
  • Eileen Fisher
  • Ethan Allen
  • Eurosport (Soccer.com)
  • Food 4 Less
  • Fred Meyer
  • Fry's Electronics
  • Hilton Honors program
  • Home Depot Credit Card (Herausgeber Citibank)
  • Home Shopping Network
  • JPMorgan Chase
  • Kroger
  • Marks and Spencer
  • Marriott
  • McKinsey Quarterly
  • MoneyGram
  • New York & Co.
  • QFC
  • Ralph's
  • Red Roof Inns
  • Ritz-Carlton
  • Robert Half International
  • Smith Brands
  • Target
  • TD Ameritrade
  • TiVo
  • US Bank
  • Walgreen's

Laut Epsilon sollen jedoch nur 2 Prozent der Kundendaten ausgespäht worden sein. Visa soll nach eigenen Angaben nicht zu den betroffenen Unternehmen gehören. US-Medienberichten zufolge informieren die betroffenen Unternehmen ihre Kunden per Mail über den Vorfall. Auch deutsche Kunden können betroffen sein, wenn sie in den USA eingekauft oder beispielsweise in einem Mariott- oder Hilton-Hotel übernachtet haben. (dab)